NORDISK SAMARBETSNÄMND FÖR HUMANISTISK OCH SAMHÄLLSVETENSKAPLIG FORSKNING. Exploratory Workshops on "The Hansa in the North - Cultural and Social Transformations"

 

Emerging Symbolical and Functional Significances of Art and Architecture in the Northern Hanseatic City

 

Workshop III (28-30.9.2017), Uppsala University, Sweden

 

Call for Papers (Deadline: August, 4th 2017)

 

In continuation of the series of NOS-HS workshops on the Hanse and its aftermath and Scandinavian research, we will organize the third workshop with the title Emerging Symbolical and Functional Significances of Art and Architecture in the Northern Hanseatic City. The venue will take place in Uppsala, Sweden, with an excursion to Stockholm, from the 28th to the 30th of September 2017.

 

Art and architecture in Scandinavia during the Hanse period is a vast research area, where the question of ‘Hanseatic’ vs. Scandinavian or general European influences needs to be reassessed. In the last thirty years, new conceptual devices have been developed and honed for use in historical and social contexts. Concepts like ‘identity and individuation’ or ‘space and spatiality’ can help Hanse historians of art and culture analyse their historical material, spread over space and time, in an innovative way. Art was mostly an integrated part of religious life, which is another important desideratum in research. How were the Hanse merchants and craftsmen in Scandinavia integrated into the liturgy and cult of saints of the local church? How did various cults ‘travel’ via Hanse routes? The veneration of S. Olav by the Hanseatic ‘Bergenfahrer’ is known, but needs still to be put into wider context. S. Bridget, her writings, her cult and her monasteries are another example of cultural influences spreading not only from South to North, but also viceversa, via Hanse channels. Scandinavian pilgrims, in turn, took advantage of Hanse routes and transport facilities to get to Wilsnack, Cologne, Rome or Santiago. Musical as well as literary influences travelled via Hansa routes, as earlier research could show. These older findings need to be reassessed and put into a wider context of cultural communication, thus connecting with the theme of Workshop II in Tampere.

 

Please note the date 28th to the 30th of September 2017!

 

Proposals and other suggestions should be submitted by 4.8.2017 to:

 

Jan von Bonsdorff, Uppsala University
jan.von.bonsdorff@konstvet.uu.se

 

 

CALL FOR PAPERS - IV. FORUM KUNST DES MITTELALTERS 2017 - DEUTSCH

 IV. FORUM KUNST DES MITTELALTERS / FORUM MEDIEVAL ART
360° – Verortung, Entgrenzung, Globalisierung

BERLIN & BRANDENBURG
20.-23.09.2017

 

Deadline: 31. Oktober 2016

Referatsvorschläge bis zu max. einer Seite sind zu senden an:
mail@mittelalterkongress.de

 

Sektion 9:
Ans Ende der Welt – Künstlerischer Austausch durch Grenzhandel im Hanseraum

Organisation: Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte
Sektionsleitung: Gerhard Weilandt (Greifswald), Kerstin Petermann & Anja Rasche (Lübeck)

Seit dem 12. Jahrhundert schließen sich Fernhandelskaufleute genossenschaftlich zusammen, um gemeinsam über Gotland nach Novgorod zu fahren und dort Handel zu treiben. Novgorod ist zu dieser Zeit ein wichtiges Handelszentrum mit direkter Anbindung an das byzantinische Reich. Die Anfänge des hansischen Handels nach Osten finden im Westen ihr Pendant: In London entwickelt sich der Stalhof im Laufe des 13. Jahrhunderts zum Kontor der Hansekaufleute. London und Novgorod markieren die west-östliche Ausdehnung des mittelalterlichen Hansehandels. Der nord-südliche Erfahrungshorizont der Händler reichte vom Polarkreis bis zum Mittelmeer. Die Endpunkte des Handels sind aus der Sicht der Kaufleute Kontaktzonen an den damaligen Grenzen Europas, ja der Welt. Welche Wirkungen gehen von diesen Fernreisen aus? Werden Architektur, Kunst und Luxusartikel dadurch geprägt? Gab es einen geistigen Austausch, einen Kulturtransfer, oder blieben die fremden Dinge, die man auf den Reisen sah, unverstandene Exoten?
Die Sektion fragt sowohl nach den Wirkungen des hansischen Handels auf die Kunst als auch nach den Funktionen der Kunst im hansischen Handel. Sie nimmt damit auch Bezug auf die Tagungsorte – sowohl Berlin als auch Brandenburg waren Hansestädte. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die hansetypischen Fahrerkompanien gelegt: In vielen Hansestädten entstehen seit der Mitte des 14. Jahrhunderts Korporationen von Kaufleuten, die ein gemeinsames Handelsziel haben: Novgorod-, Bergen- oder Riga-, aber auch Schonen-, England-, Venedig- und Flandernfahrer, um nur einige zu nennen. Diese treten häufig als Auftraggeber von Altären und deren Ausstattung, eigenen Gestühlen und anderem in den Kirchen der Hansestädte in Erscheinung. Lässt sich an den von ihnen gestifteten Objekten die Weite ihrer kulturellen Kontakte und ihr intellektueller Horizont ablesen? Welche Wechselwirkungen von Eigenem und Fremdem lassen sich beschreiben? Haben sich in der Fremde Objekte aus Hansestädten erhalten? Welchen Einfluss haben die Zielorte der Fahrerkompanien auf die Stiftungen in ihren Heimatstädten, z.B. bezüglich des Heiligenkults oder der Wahl des Materials?

Call for papers

 

Geld, Prestige und Verantwortung: Bankiers als Akteure im wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Netzwerk in Nordosteuropa des 16.-20. Jahrhunderts

 

Eine internationale Tagung veranstaltet von dem Nordost-Institut (IKGN e. V.) in Lüneburg und dem Institut für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Veranstaltungstermin:    28.-30.09.2017

 

Veranstaltungsort: Nordost-Institut (IKGN e. V.) an der Universität Hamburg, Lüneburg

 

Bankiers förderten als Unternehmer, Kontaktbezieher und -vermittler, Auftraggeber und Mäzene die soziokulturelle Stadt- und Regionalentwicklungen maßgeblich. Besonders die politisch-urbanen Zentren profitierten von ihrem Unternehmergeist und den beziehungspolitischen Verflechtungen. Im Gegensatz zu anderen Regionen hat die Kulturgeschichtsschreibung in Nordosteuropa dem Gewerbe des Bankiers bislang wenig Aufmerksamkeit gewährt. Es wurde zwar zum Untersuchungsfeld der Wirtschaftsgeschichte und der sozialgeschichtlichen Bürgertumsforschung, die sich jedoch meist auf Banken als Institutionen bzw. auf der bürgerlichen Herkunft der Bankiers fokussierten. Dabei blieben die regionalen Erfahrungen, geographische und sozio-politische Besonderheiten der nordosteuropäischen Regionen oft unberücksichtigt. Darüber hinaus lag der zeitliche Schwerpunkt überwiegend auf der Moderne, während die Erforschung der früheren Phasen des Bankwesens viele Lücken aufweist. Zudem stellt eine von westlichen Präfigurationen befreite Untersuchung nordosteuropäischer Bankiers in einem breiteren methodischen wie zeitlichen Rahmen ein Forschungsdesiderat dar. Auf der geplanten Tagung soll daher erörtert werden, welche Rolle Bankiers im politischen, sozialen und kulturellen Leben Nordosteuropas spielten und inwiefern bestimmte Charakteristika der Region dabei prägend waren. Folgerichtig wird die geplante Tagung in drei thematische Blöcke aufgeteilt:

 

 

 

a)                 Bankiers als Unternehmer

 

Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Geldwirtschaft von den Privatbankiers bestimmt. Die als Familien- bzw. Eigentümerunternehmen geführten Privatbanken in Danzig, Reval oder Königsberg spielten eine wichtige Rolle beim Aufbau und der Finanzierung wichtiger Wirtschafts- und Industriebreiche in Nordosteuropa. Durch den im ausgehenden 19. Jahrhundert angesetzten Übergang vom Eigentümer- zum modernen Managerkapitalismus musste die Rolle der Privatbanken vielfach neu definiert werden. Es zählte vor allem, welchen Einfluss sie auf die geschäftlichen Beziehungen des jeweiligen Landes, auf Industrie und Handel, Landwirtschaft und Gewerbe auszuüben vermochten. Die Finanzunternehmer avancierten immer mehr zu Diplomaten und Industriespezialisten, die zwischen politischen und wirtschaftlichen Interessen zu vermitteln wussten.

 

- Wie war die wirtschaftliche Situation der Finanzunternehmen in Nordosteuropa und welchen Dynamiken unterlag sie?

 

-Welchen Einfluss hatten die Privat- und Managerbankiers auf die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Region?

 

-Welche Rolle spielten die Verwandtschaftsbeziehungen beim Aufbau von geschäftlichen Vertrauensnetzwerken?

 

 

 

b) Bankiers als Politiker und Kontaktvermittler

 

Der Verdacht, Bankiers könnten als graue Eminenzen hinter politischen Entscheidungen stehen, ist so alt wie ihr Gewerbe. Doch auch dort, wo Bankiers keinerlei politischen Einfluss anstrebten, waren sie auf die Kooperation und das Wohlwollen der Machthabenden angewiesen. Dabei konnten die Machtbeziehungen so unterschiedlich sein, wie die jeweiligen Interessen. Für viele Bankiers waren gute Beziehungen zur Obrigkeit hauptsächlich wichtig, um ihre Geschäfte vor Eingriffen der regulierenden Herrschaft zu schützen. Umgekehrt fungierten viele Bankiers den politischen Machthabern als Berater in finanziellen Dingen, für die diesen das Fachwissen fehlte. Überdies war es keine Seltenheit, dass Bankiers auf kommunaler Ebene tätig wurden, wobei besonders soziale Maßnahmen (Wohltätigkeit, Sport oder Kultur) im Vordergrund standen.

 

-       Auf welchem Wege kamen die Beziehungen zwischen Finanz- und politischen Eliten zustande? Welche Interessen waren maßgeblich, welche Abhängigkeitsverhältnisse bestanden?

 

-       Welche Rolle spielten die internationalen Netzwerke der Bankiers für die nationale/regionale Politik?

 

-       Welche Formen sozialpolitischen Engagements gab es, welche Ziele verfolgten die Bankiers mit ihnen und wie wurde ihre Aktivität in der Öffentlichkeit wahrgenommen?

 

 

 

c) Bankiers als Kunst- und Kulturförderer

 

Die gesellschaftliche Position der Bankiers forderte einen angemessenen repräsentativen Rahmen. Sowohl für die Aufsteiger als auch für die alten Geschlechter war die Prachtentfaltung für die Legitimierung bez. Bestätigung ihres Prestiges unentbehrlich. Die überregionale Tätigkeit der Bankiers begünstigte die Erweiterung ihres kulturellen Horizontes. Folglich wurden sie oft zu „Trendsettern“, die das Repräsentationspotential neuer Artefakte oder Moden für sich selbst und für ihre Kundschaft entdeckten. Die Handelswege und Kontore bzw. Bankhäuser der Bankiers funktionierten daher als Kontaktrouten und - zonen, die den transregionalen Austausch von Gütern, Ideen, Moden, Technologien und Wissen ermöglichten.

 

-       Welche Repräsentationsmittel und -strategien nutzten Bankiers um ihre Position zu untermauern? Waren sie als Kunststifter, und -förderer oder Sammler aktiv?

 

-       Übernahmen die Bankiers Repräsentationsstrategien anderer gesellschaftlicher Gruppen oder kreierten sie spezifische Verhaltensmuster? Lässt sich ein typisches Verhalten eines Bankiers als Kunststifter, Mäzen oder Sammler rekonstruieren oder verfolgten einzelne Bankiers individuelle Strategien?

 

-       Lassen sich im Luxusgüterkonsum der Bankiers in Nordosteuropa Präferenzen für Produkte, bzw. Moden aus bestimmten Kunst- und Kulturzentren beobachten? Überlappt sich diese Orientierung mit ihren politischen bzw. wirtschaftlichen Wirkungsgebieten?

 

 

 

Vorschläge (auf Deutsch oder Englisch) mit einem maximal halbseitigen Abstract und einem kurzen CV sollen bis zum 30. November 2016 bei allen VeranstalterInnen PD Dr. David Feest (D.Feest@ikgn.de), Prof. Dr. Aleksandra Lipińska (aleksandra.lipinska@kunstgeschichte.uni-muenchen.de), PD Dr. Agnieszka Pufelska (a.pufelska@ikgn.de) eingereicht werden. Ausgewählte BewerberInnen werden bis zum 15. Dezember 2016 informiert. Eine Publikation ausgewählter Beiträge ist vorgesehen. Die Reise- und Übernachtungskosten können für Vortragende übernommen werden.

 

 

 

 

 


 

CONF: Ship Ahoy for Maritime Art (Bremerhaven, 11-13 Oct 17), Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven, Anmeldung bis: 10.10.2017

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20. September 2017, Berlin:

Ans Ende der Welt - Künstlerischer Austausch durch Grenzhandel im Hanseraum. Das Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte organisiert die Sektion 9 des IV. Forum Kunst des Mittelalters 2017: 360 Grad - Verortung, Entgrenzung, Globalisierung in Berlin und Brandenburg.

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Folgen und Wirkung der Reformation in Stralsund und Pommern, Jahrestagung der Gesellschaft für Pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e.V. in Stralsund, 21.-24. September 2017

 

23.09.2017, Schwerte

Öffentliches Kolloquium:

St. Viktor in Schwerte und seine Kunstwerke

weitere Infos

Vorankündigung

Round-Table: Was ist Hanse?

Wo: im Europäischen Hansemuseum Lübeck, Wann: 29.09.17, 16 - 18.30 Uhr.

Internationale Arbeitstagung, 29. bis 30. September 2017
Lüneburg

Geld, Prestige und Verantwortung: Bankiers
als Akteure im wirtschaftlichen, politischen
und kulturellen Netzwerk in (Nordost-)Europa
des 16. - 20. Jahrhunderts

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Konf: Kulturelle Vernetzung in Europa. Das Magdeburger Recht und seine Städte - 05.10.2017-07.10.2017, Magdeburg, Kulturhistorisches Museum Magdeburg

Deadline: 20.09.2017

weitere Infos

Europa Nostra-Award

für das Rode Altarpiece Research and Conservation project in Tallinn!

Absolut verdient hat das großangelegte und innovative Forschungsprojekt diesen  europäischen Preis erhalten!

Herzlichen Glückwunsch an die beiden maßgeblich beteiligten Netzwerkmitglieder Hilkka Hiiop und Tarmo Saaret in Tallinn!

weitere Infos

 

Eine Infosendung im Deutschlandfunk vom 27.04.2017 stellt die Hanse als globale Macht dar. Mehrere Netzwerkmitglieder kommen zu Wort.

Weitere Infos:

http://www.deutschlandfunk.de/handel-im-mittelalter-die-hanse-als-globale-macht.1148.de.html?dram:article_id=384795

 

Neu entdeckt:

Index Librorum Civitatum. Verzeichnis der Stadtbücher des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, DFG-Langfristprojekt Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

www.stadtbuecher.de

 

Ein wunderbares Netzwerktreffen im Deutschen Schiffahrtsmuseum  Bremerhaven fand vom 27.-29.01.2017 statt

Weitere Infos

 

Ein wunderbares Netzwerktreffen fand in Stralsund vom 7.-9. Oktober 2016 statt!

Programm und weitere Infos

 

Tagungsbericht:

Schriften und Bilder des Nordens. Niederdeutsche Medienkultur im späten Mittelalter,  Interdisziplinäre Fachtagung vom 15. bis 17. Oktober 2015 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

weitere Infos

Deutsches Schiffahrts-
museum:

Webblog zum Forschungs-
projekt: Between the
North Sea and the
Norwegian Sea:
Interdisciplinary
Studies of the Hanse
https://fishandships.
dsm.museum/

Tagungsbericht zur
1.Internationalen und
Interdisziplinären
Tagung des Netzwerks
"Hansische
Identitäten" in
Greifswald.
Weitere Infos

Die ersten Einträge im
Hanselexikon sind
online:
http://www.
hanse
lexikon.de/