Faszination Stadt - die Urbanisierung Europas im Mittelalter und das Magdeburger Recht

Große Sonderausstellung im Kulturhistorischen Museum Magdeburg

2. September 2019 - 2. Februar 2020

 

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Lübeck - Museumsquartier St. Annen: geplantes Ausstellungsprojekt für 2015

Lübeck, Dom, Triumphkreuz, Bernt Notke (1477), Copyright: Jan Richter
Lübeck, Dom, Triumphkreuz, Bernt Notke (1477), Copyright: Jan Richter

www.luebeck1500.de

 

"Die Jahrhundertausstellung - Lübeck Form- und Stilentwicklung, die das Kunstschaffen im frühen 16. Jahrhundert zu einer letzten Blüte trieb. Als prägnantes Beispiel sei das unlängst von den Lübecker Museen erworbene Gavnø-Retabel von Jacob van Utrecht genannt, Werk eines aus den Niederlanden nach Lübeck eingewanderten Künstlers. Die Reformation 1530/31 bereitet dem allen ein behutsames Ende. In der Handelsstadt Lübeck bleiben tumultuöse Bilderstürme aus.

Zeitlich setzt die Ausstellung mit der Ansiedelung Bernt Notkes – der wohl bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Künstlerpersönlichkeit des spätmittelalterlichen Lübecks – ein: Der entsprechende Ratsentscheid vom 14. April 1467 vermerkt Bernd Notiken eyn meler to Lubeke – und muss sogleich einen grundsätzlichen wie aussagekräftigen Rechtsstreit zwischen Werkstattleiter und Amt der Maler und Glaser verhandeln.
Von der Notke-Zeit ausgehend, verfolgt die Ausstellung die Entwicklung der bildenden Künste über die Jahrhundertwende hinweg bis zur Einführung der Reformation.
Den Ausklang bilden die letzten greifbaren Werkstücke Lübecker Maler und Bildschnitzer, die diese nach Einführung der neuen Kirchenordnung durch Johannes Bugenhagen bis ca. 1535 ausführen. Stellvertretend hierfür stehen der Bildschnitzer Benedikt Dreyer und der Maler Hans Kemmer, die in der Stadt verbleiben und nicht wie etwa Claus Berg in der Hoffnung auf eine bessere Auftragslage in altgläubige Gebiete abwandern.

Die Sonderausstellung im St. Annen-Museum zeigt im Zusammenhang mit den hauseigenen Sammlungsbeständen rund 60 internationale Leihgaben aus deutschen, dänischen, schwedischen, englischen und amerikanischen Museen. Parallel dazu wird die große Fülle der erhaltenen Kunstwerke in den Kirchen der Lübecker Innenstadt in das Ausstellungskonzept mit einbezogen.
Die Ausstellung wird von einer mehrtätigen wissenschaftlichen Fachtagung begleitet sowie einer Reihe von Studientagen zu ausgewählten Denkmälerkomplexen.

Termin:
20.09.2015-10.01.2016

Ort:
- Museumsquartier St. Annen:
- Innenstadtkirchen und Heiligen-Geist-Hospital

 

Veranstalter:
Kulturstiftung Hansestadt Lübeck, die LÜBECKER MUSEEN
Leitender Direktor: Prof. Dr. Hans Wißkirchen
Projektleitung: Dr. Bettina Zöller-Stock

Kuratoren:
Dr. Jan Friedrich Richter, Berlin
Fon: 030-534 51 89
jan.richter@die-luebecker-museen.de
Dr. Jörg Rosenfeld, Berlin
Fon: 030-327 66 355
joerg.rosenfeld@die-luebecker-museen.de

Konferenz: Leipzig 10/2018: Die Bedeutung der Hanse für die Kultur des Ostseeraums und des östlichen Europa – über- oder unterschätzt? Multinationale Perspektiven auf die Historiographie, internationale und interdisziplinäre Tagung am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte.  

GWZO Leipzig, 19.–21. Oktober 2018

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Flyer_Hanse-Tagung.pdf
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Re-Nationalisierung oder Sharing Heritage? Wo steht die Denkmalpflege im europäischen Kulturerbejahr 2018; Jahretagung des Arbeitskreises Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V. in Tallinn, 4.-6. Oktober 2018

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Konferenz München, 11.-13. Oktober 2018:

"Wege und Kontaktzonen. Kunstmobilität und -austausch in Ostmittel- und Nordosteuropa", 26. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger / Homburger Gespräch der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung

Registration deadline: Sep 30, 2018

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Ausstellung, Niguliste Museum Tallinn: 19.10.2018-01.05.2019

The Power of Things

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Ausstellung: Michel Sittow: Estonian Painter at the Courts of Renaissance Europe,  Art Museum of Estonia - Kumu Art Museum, Tallinn, 08.06. – 16.09.2018

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“Stories of Michel Sittow’s Life and Art. Facts and Fables”

International symposium at the Kumu Art Museum (Tallinn), 

14–15 September, 2018

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Ein Kurzporträt des Netzwerks in 1:47 Minuten - dank Stralsund-TV!

https://www.youtube.com/watch?v=6hhkxnoBHJU&feature=youtu.be

Die Hanse für Kinder II: Neue Reihe des Comic-Heftes "Mosaik" ab Heft 507: Die Abrafaxe zur Zeit der Hanse.

Die Hanse für Kinder I: Segel, Salz und Silberlinge -
Seehandel in der Hansezeit, eine interaktive Ausstellung im Museum Schwedenspeicher in Stade vom 14.04.–12.08.2018.
Weitere Infos unter: https://www.museen-stade.de/schwedenspeicher/ausstellungen

Nature and Culture in Medieval Towns, Conference in Oslo on 6th-7th of March 2019.

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Öffentliche Buchpräsentation am Mittwoch, 17. Januar 2018 um 19 Uhr im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Königstr. 42.

Pressebericht

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Hansische Identitäten, hrsg. von Kerstin Petermann, Anja Rasche und Gerhard Weilandt. Petersberg 2017

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NEU im Netz:

das Graphikportal!

https://www.graphikportal.org/

Eine Infosendung im Deutschlandfunk vom 27.04.2017 stellt die Hanse als globale Macht dar. Mehrere Netzwerkmitglieder kommen zu Wort.

Weitere Infos:

http://www.deutschlandfunk.de/handel-im-mittelalter-die-hanse-als-globale-macht.1148.de.html?dram:article_id=384795

 

Neu entdeckt:

Index Librorum Civitatum. Verzeichnis der Stadtbücher des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, DFG-Langfristprojekt Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

www.stadtbuecher.de

Tagungsbericht:

Schriften und Bilder des Nordens. Niederdeutsche Medienkultur im späten Mittelalter,  Interdisziplinäre Fachtagung vom 15. bis 17. Oktober 2015 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

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Deutsches Schiffahrts-
museum:

 

Webblog zum Forschungs-

projekt: Between the

North Sea and the

Norwegian Sea:

Interdisciplinary

Studies of the Hanse

https://fishandships.

dsm.museum/

 

Tagungsbericht zur

1.Internationalen und

Interdisziplinären

Tagung des Netzwerks

"Hansische

Identitäten" in

Greifswald.


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Die ersten Einträge im
Hanselexikon sind
online:
http://www.
hanse
lexikon.de/