Veranstaltungen

Netzwerktreffen im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, 27.-29. Januar 2017

Freitag, 27.01.17

 

Deutsches Schiffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven

 

14.30 Uhr Ankommen – Kaffee

 

15 Uhr Kerstin Petermann/Anja Rasche: Begrüßung und Einleitung

 

15.15 Uhr Eva Bongardt: Die Gemäldesammlung im Deutschen Schiffahrtsmuseum

 

16.15-18 Uhr Netzwerk intern

 

18-19 Uhr Pause

 

 

Öffentlicher Abendvortrag

 

19 Uhr Grußwort der Direktorin des Deutschen Schiffahrtsmuseums

 

Sunhild Kleingärtner, Vorstellung des Referenten

 

Bart Holterman: Schiffsbesatzungen im deutschen Nordatlantikhandel im Spätmittelalter

 

 

Samstag, 28.1.17

 

Deutsches Schiffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, Hans-Scharoun-Platz 1, 27568 Bremerhaven

 

10 Uhr Ruth Schilling: Die Koggenhalle im Deutschen Schiffahrtsmuseum, Baustellenkommunikation und künftige Forschungsplanung rund um die 'Bremer Kogge'

 

12 Uhr Diskussion

 

12.30-13.30 Uhr Mittagspause

 

13.30 Uhr Rafał Makała (Stettin): Gemeinsames Erbe, gemeinsame Zukunft. Deutsch-polnisches Ausstellungs- und Forschungsprojekt des Pommerschen Landesmuseums Greifswald und des Muzeum Narodowe Szczecin 2017-2020

 

14.00 Uhr Diskussion

 

14.15 Uhr Noëlle L.W. Streeton (Oslo): Rethinking the links between Lübeck

 

painters, workshop prototypes and place

 

14.45 Uhr Diskussion und Kaffee

 

15.15 Uhr Projektvorstellungen:

Juliane Marquart-Twarowski / Christian Krötzl / Nils Jörn/ Anja Rasche /Julia Simonini / Hiram Kümper

 

17.15 Uhr Netzwerk intern

 

Ort: wird noch bekannt gegeben

 

19.30 Uhr gemeinsames Abendessen (Selbstzahler, wir reservieren Plätze für alle, die sich anmelden)

 

 

 

Sonntag, 29.1.17

 

Hbf. Bremerhaven: Abfahrt nach Bremen 8.42 Uhr, an Bremen Hbf. 9.30 Uhr, Fußweg zum Staatsarchiv

 

Bremen, Am Staatsarchiv 1, 28203 Bremen

 

10-13 Uhr Direktor Konrad Elmshäuser, sonntägliche Sonderöffnung, Archivführung und Projektvorstellung zu Hansequellen

 

Ende: ca. 13 Uhr

 

Extra im Anschluss: Führung zum Rathaus, Marktplatz, Roland in Bremen (bei Interesse bitte melden)

 

Eine Anmeldung unter Angabe, an welchen Programmpunkten Sie teilnehmen werden, ist für die Organisation dringend erforderlich, möglichst bis zum 20. Januar 2017 an:

 

info@netzwerk-hansekultur.de

 

www.netzwerk-hansekultur.de

 

Kontakt:

 

Deutsches Schiffahrtsmuseum

Eva-Maria Bongardt

bongardt@dsm.museum

 

Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte

Anja Rasche

info@netzwerk-hansekultur.de



Jetzt anmelden unter: http://www.wiko-greifswald.de/de/veranstaltung/article/hansische-identitaeten.html

 

Internationale und interdisziplinäre Fachtagung „Hansische Identitäten“ am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, 04.03.-07.03.2015


Veranstalter: Prof. Dr. Gerhard Weilandt, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Dr. Kerstin Petermann und Dr. Anja Rasche, Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte, gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn.


Fragen zur Kunst und Kultur standen bisher bei der Erforschung der Hanse zu wenig im Fokus. Tatsächlich ist die Hanse ein hervorragendes Beispiel für die engen kulturellen Verflechtungen in einem weit ausgreifenden Wirtschaftsgebiet von Nordnorwegen bis Portugal und von London bis Novgorod über mehrere Jahrhunderte hinweg. Sie ist bis heute sehr populär, wirkt hinein bis in die Gegenwart. In erster Linie ist die Hanse als ein grenzübergreifendes Netzwerk zu verstehen. Grundlage hierfür ist ein Personennetzwerk von hansischen Kaufleuten, die gleichzeitig als Delegierte von Städten tätig waren. Die Deutung der Hanse als Gemeinschaft von Fernhandelskaufleuten wirft auch Fragen nach einem gemeinschaftlichen Bewusstsein, einer gemeinsamen Kultur auf. Gab es gar eine hansische Identität?
Referenten unterschiedlicher Disziplinen befassen sich in einem breiten Spektrum von Themenfeldern mit einem Zeitraum vom Mittelalter über die nachmittelalterliche Hansezeit bis in die Gegenwart. Die Vorstellungen von Projekten an Museen, Universitäten, Archiven und von Nachwuchswissenschaftlern zeigen aktuelle Tendenzen der Forschung auf.
Die erste internationale und interdisziplinäre Tagung des Netzwerks Kunst und Kultur der Hansestädte findet in Kooperation mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald statt. Das „Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte“ bietet eine Plattform für den internationalen und interdisziplinären Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema Kunst und Kultur der Hanse beschäftigen. Die Hanseforschung war – bedingt durch die politische Situation im 20. Jahrhundert - z. T. stark national geprägt. Ziel ist es, die transnationalen Verflechtungen, den gegenseitigen Austausch und das Gemeinsame im Hansegebiet verstärkt in den Blick zu nehmen.


Anmeldungen bis zum 23. Februar 2015 unter: www.wiko-greifswald.de/de/veranstaltung/article/hansische-identitaeten.html
oder per e-mail: tagungsbuero(at)wiko-greifswald.de


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
kerstin.petermann@zkfl.uni-luebeck.de oder anja.rasche@zkfl.uni-luebeck.de
Weitere Informationen: www.netzwerk-hansekultur.de


Mittwoch, 4. März 2015
12.00 Uhr Stadtführung in Greifswald (Anmeldung notwendig)
14.15 Uhr Grußwort Wissenschaftskolleg, Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Gerhard Weilandt (Greifswald): Inhaltliche Einführung
Sektion 1: Traditionen und Formgebung: Bauen im Hansegebiet
Moderation: Jens Christian Holst (Hoisdorf)
Vorträge
15.00 Uhr Ursula Radis (Lübeck): Profane Architektur in der vorhansischen Zeit Lübecks
15.45 Uhr Justin Kroesen (Groningen): Mittelalterliche Kirchen in niederländischen
Hansestädten – Architektur und Ausstattung und ihre Bezüge nach Osten,
Westen und Süden
16.30 Kaffee
17.00 Uhr Eva von Engelberg (Weimar/Kiel): Die Bautradition der Hanse um 1800 – die Architektur Hamburgs und Lübecks im Vergleich zum dänischen Gesamtstaat
Projektvorstellungen
17.45 Uhr Tilo Schöfbeck (Schwerin): Wismar in der Spätgotik. Neue Einblicke in die
Architekturgeschichte der Hansestadt
17.55 Uhr Laura Tillery (Philadelphia/Hamburg): ‘The Head of the Hanse’ in Profile:
Fifteenth- and Sixteenth-Century Urban Images of Lübeck and the
Formation of Civic Identity
18.05 Uhr Barbara Rimpel (Berlin): Kirchenbau und mittelalterliche Stadtgestalt im
südlichen Ostseeraum. Studien zur Sakraltopographie am Beispiel der
Hansestädte Greifswald und Stralsund sowie Wismar und Rostock
18.15-19.30 Uhr Pause
19.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag
Rolf Hammel-Kiesow (Lübeck): Von Leibniz bis zum „Städtebund: Die Hanse" – Konjunkturen der Hanserezeption
Moderation: Gerhard Weilandt (Greifswald)
anschließend Empfang im Wissenschaftskolleg Greifswald


Donnerstag, 5. März 2015
Sektion 2: Kaufleute und Künstler
Moderation: Barbara Schellewald (Basel)
Vorträge
9.00 Uhr Jan von Bonsdorff (Uppsala): The Dissemination and Organisation of
Specialist Artisans in the Medieval Baltic Sea Area
9.45 Uhr Anu Mänd (Tallinn): Women shaping sacred space: Female donors in late
medieval Tallinn/Reval (15th-16th c.)
10.30 Uhr Kaffee
11.00 Uhr Barbara Welzel (Dortmund): Kunst für Fernkaufleute
11.45 Uhr Ulrike Nürnberger (Kiel/Berlin): Die Kapelle der Familie Brömbse in der St.
Jakobikirche zu Lübeck – Ausstattung Lübecker Pfarrkirchen im Kontext
Projektvorstellungen
12.30 Uhr Miriam Hoffmann (Kiel): Studien zur Lübecker Tafelmalerei von 1450 bis
1520
12.40 Uhr Thekla-Christine Hansen (Kiel): Zur Ikonographie der Seelengeleiter in
Kreuzigungsdarstellungen des Mittelalters
12.50 Uhr Sandra Braun (Kiel/Lübeck): Überlegungen zu Konstruktionen von
Repräsentation und memorialer Leistung im niederländischen Bild der
gemeinschaftlichen Andacht und zur Stellvertretung sozialer Gruppen des
Spätmittelalters
13.00 Uhr Mittagspause


Sektion 3: Kunst, Handel und Konflikte
Moderation: Nils Jörn (Wismar)
Vorträge
14.30 Uhr Kerstin Petermann (Hamburg/Lübeck): Mercatura - Geschäftiges Handeln
auf Bildern des 15. und 16. Jahrhunderts
15.15 Uhr Carsten Jahnke (Kopenhagen): Kunsthandel in den hansischen Netzwerken um 1500
16.00 Uhr Kaffee
16.30 Uhr Hiram Kümper (Mannheim): … wente eyn kopman heft eyn varlyk ampt:
Hansische Kaufmannschaft und dominikanisches Wirtschaftsdenken im
Spätmittelalter
Projektvorstellungen
17.15 Uhr Ricarda Sondermann (Bochum): Handel als Wagnis: Die Rolle wirtschaftsethischer Normen für den hansischen Handel
17.25 Uhr Florian Dirks (Erfurt): Konfliktaustragung im norddeutschen Raum des 14. und 15. Jahrhunderts. Untersuchungen zu Fehdewesen und Tagfahrt
18 Uhr Treffen der Mitglieder des Netzwerks Kunst und Kultur der Hansestädte


Freitag, 6. März 2015
Sektion 4: Wissenschaftstraditionen
Moderation: Jan von Bonsdorff (Uppsala)
Vorträge
9.00 Uhr Anja Rasche (Lübeck): Hansekultur, baltische Küstenkunst oder Kunst in
Hansestädten – Ein Blick zurück nach vorn
9.45 Uhr Barbara Schellewald (Basel): Die Kunstgeschichte der Hanse im Nationalsozialismus
10.30 Uhr Kaffee
11.00 Uhr Christian Krötzl (Tampere): Studia Hanseatica? Universitätsstudien als
Identitätsfaktor im Hanseraum
11.45 Uhr Julia Trinkert (Kiel): Von Nordschleswig bis Mecklenburg.
Forschungsstrategien zum Umgang mit Werken des sog.
Imperialissimameisters
12.30 Uhr Kaffee
13.00 Uhr Tomasz Torbus (Danzig): Der Umgang mit dem Kulturerbe in den westlichen Gebieten Polens nach 1945. „Domestizierung eines fremden Erbes“


Sektion 5: Hansische und Hanseatische Leitbilder und Identitäten
Moderation: Carsten Jahnke (Kopenhagen)
Vorträge
13.45 Uhr Matthias Puhle (Magdeburg): Stadtrechte im Hanseraum – identitätsbildend für die Städte oder für die Hanse?
15.00 Uhr Exkursion nach Stralsund (Anmeldung notwendig)


Samstag, 7. März 2015
Sektion 5: Hansische und Hanseatische Leitbilder und Identitäten
(Fortsetzung)
Moderation: Carsten Jahnke (Kopenhagen)
9.30 Uhr Indravati Félicité (Paris): Die Diplomatie der Hansestädte nach dem
Westfälischen Frieden: ein Beleg für eine „hanseatische Identität“ im Europa
der frühen Neuzeit?
10.15 Uhr Kaffee
10.45 Uhr Lu Seegers (Hamburg): Deutungen des „Hanseatischen“ (1900 bis 1970)
11.30 Uhr Jeremy DeWaal (Nashville/Berlin): Hanseaten in the Ruins:
The Reformulation of Hanseatic Identities in Hamburg, Lübeck, and Bremen
after 1945
12.15 Uhr Mittagspause
Moderation: Barbara Welzel (Dortmund)
Forschungsprojekte
14.30 Uhr Dietmar Popp (Marburg): Archive, Bildarchive, wissenschaftliche
Sammlungen – Projekte der Digitalen Kunstgeschichte mit Bezug zu
Ostmitteleuropa
14.45 Uhr Ruth Schilling (Bremen/Bremerhaven): Die Bremer Kogge als Objekt der
Forschung im Deutschen Schiffahrtsmuseum
15.00 Uhr Julia Trinkert (Kiel): Corpus der Holzskulptur und Tafelmalerei in Schleswig-Holstein
15.15 Uhr Agnieszka Gąsior (Leipzig): Bellum, commercia et artes: Seehandel,
Städtebau und künstlerische Repräsentation in Nordosteuropa im Zeitalter
der Nordischen Kriege (1554-1721) – GWZO

15.30 Kaffee

16.00 Uhr Claudia Horbas (Hamburg): „Hanseatisch“ – Mythos und Wirklichkeit eines
Begriffs und die Frage nach seiner identitätsstiftenden Wirkung als Thema
der Dauerausstellung im Hamburg Museum“
16.15 Uhr Bernadette Freysoldt, Peter Knüvener (Hannover): Forschungsprojekt Lüneburger
Goldene Tafel – Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
16.30 Uhr Noёlle L. W. Streeton (Oslo): After the Black Death: Painting and
Polychrome Sculpture in Norway, 1350-1550
16.45 Uhr Hilkka Hiiop, Tarmo Saaret (Tallinn): Rode Altarpiece in Close-up. History,
Technical Investigation and Conservation of the Retable of the High Altar of
Tallinn's St. Nicholas' Church
anschließend: Austauschbörse
19 Uhr Möglichkeit für ein gemeinsames Abendessen für alle (Anmeldung notwendig)

 

Job: 0,65 Wissenschaftliche Mitarbeit, Promotionsprojekt "Bildgeschichte der

Kogge" (EG 13 TV-L, 65%) für zunächst zwei Jahre zu besetzen am Deutschen Schiffahrtmuseum/ Leibniz-Institut für deutsche

Schifffahrtsgeschichte, Bremerhaven, 01.10.2017-30.09.2019

Bewerbungsschluss: 02.06.2017.

weitere Infos

 

Eine Infosendung im Deutschlandfunk vom 27.04.2017 stellt die Hanse als globale Macht dar. Mehrere Netzwerkmitglieder kommen zu Wort.

Weitere Infos:

http://www.deutschlandfunk.de/handel-im-mittelalter-die-hanse-als-globale-macht.1148.de.html?dram:article_id=384795

 

Calll for papers: 28.04.2017

The Hansa in the North - Cultural and Social Transformations" - Workshop III: Emerging Symbolical and Functional Significances of Art and Architecture in the Northern Hanseatic City

28.-30.09.2017, Uppsala, Sweden

Weitere Infos

 

Neu entdeckt:

Index Librorum Civitatum. Verzeichnis der Stadtbücher des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, DFG-Langfristprojekt Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

www.stadtbuecher.de

 

Ein wunderbares Netzwerktreffen im Deutschen Schiffahrtsmuseum  Bremerhaven fand vom 27.-29.01.2017 statt

Weitere Infos

 

IV. Forum Kunst des Mittelalters 2017: 360 Grad - Verortung, Entgrenzung, Globalisierung. Sektion 9: Ans Ende der Welt - Künstlerischer Austausch durch Grenzhandel im Hanseraum - organisiert vom Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte.

weitere Infos

Ein wunderbares Netzwerktreffen fand in Stralsund vom 7.-9. Oktober 2016 statt!

Programm und weitere Infos

 

Tagungsbericht:

Schriften und Bilder des Nordens. Niederdeutsche Medienkultur im späten Mittelalter,  Interdisziplinäre Fachtagung vom 15. bis 17. Oktober 2015 im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

weitere Infos

Deutsches Schiffahrts-
museum:

Webblog zum Forschungs-
projekt: Between the
North Sea and the
Norwegian Sea:
Interdisciplinary
Studies of the Hanse
https://fishandships.
dsm.museum/

Tagungsbericht zur
1.Internationalen und
Interdisziplinären
Tagung des Netzwerks
"Hansische
Identitäten" in
Greifswald.
Weitere Infos

Die ersten Einträge im
Hanselexikon sind
online:
http://www.
hanse
lexikon.de/